Verstärkt bieten in Deutschland Händler ausländische Festbrennstoffkessel an und werben ihre Kunden mit „Niedrigpreisen“. Fakt ist, dass in Deutschland jeder Festbrennstoffkessel über 15 KW die deutsche Zulassung (Ü-Prüfzeichen) haben muß, d.h. es reicht nicht aus, wenn der Heizkessel nur ein CE-Zeichen hat und nach EN 303-5 Klasse 1 oder 2 zertifiziert ist.
Zahlreiche Interessenten fallen jedoch darauf rein und das „böse Erwachen“ folgt, wenn der Schornsteinfeger den Festbrennstoffkessel nicht abnimmt oder nach 1-2 Jahren die Anlage stilllegt.
Tipps für den Heizkesselkauf:
1. Wer eine soliden, langlebigen Heizkessel für Holz sucht, sollte sich für einen Gusskessel entscheiden.
2. Prüfen Sie, ob der Heizkessel nach DIN EN 303-5 Klasse 3 zertifiziert ist und eine Bauartzulassung für Deutschland hat (Ü-Prüfzeichen).
3. Prüfen Sie die Qualität des Produktes, d.h. auch wenn ein günstiger Kesselpreis lockt, sollte man vor dem Kauf eines Festbrennstoffkessels das Produkt in Augenschein nehmen - am besten in Betrieb.
4. Informieren Sie sich, wie lange der Hersteller Garantie gewährt und wie im Garantiefall verfahren wird.
5. Fragen Sie nach dem Service, den der Hersteller bietet.
6. Vergleichen Sie bei Gusskessel das Kesselgewicht, es gilt die Faustregel ein hohes Kesselgewicht, bedeutet eine lange Lebensdauer.
7. Bei Gussheizkesseln sollte der Kesselrost nicht wasserdurchführend sein, denn diese sind oft dünnwandig und somit eine Schwachstelle.
8. Vor dem Kesselkauf sollte generell der zuständige Bezirksschornsteinfeger um Genehmigung zur Aufstellung des ausgewählten Festbrennstoffkessels gefragt werden.
Für weitere Informationen beraten wir Sie gern unter der Telefonnummer 0180/5950577 (12 cent je Min.)